In eigener Sache: So haben wir unsere neue Website gebaut

In eigener Sache: So haben wir unsere neue Website gebaut

Als Agentur steckt man manchmal sehr in der alltäglichen Arbeit fest. Was passiert: „Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe“. Es war uns deshalb eine Herzensangelegenheit, unsere eigene Webseite auf komplett neue Beine zu stellen und entsprechend unserer Wünsche und Anforderungen technisch und optisch zu optimieren.

Keine Lust auf CMS-Monster

Worauf ich auf jeden Fall überhaupt keinen Bock hatte: WordPress. Oder irgendein anderes CMS-Gespenst. Diese ganzen WordPress-Seiten mit den hochzählenden Countern, wie viele Kunden man schon beglückt hat oder wie viel Kaffee im Büro konsumiert wird. So etwas ist in dem Moment wieder Klischee, sobald es das Tageslicht einer Agentur-Webpräsenz erblickt. Natürlich sind wir eine moderne und sogar sehr jung besetzte Agentur. Und ich bin (als Einziger bei uns) extremer Kaffee-Junkie. Ich möchte nur, dass wir für uns alle eine Spielwiese haben, mit der wir uns identifizieren und gemeinsam etwas anfangen können. Kein CMS-Muster, das tausendfach auf allen anderen Agentur-Präsenzen steht – nur mit anderen Zahlen und Fakten. Mal ganz davon abgesehen, dass man dann permanent ein schrottiges CMS warten muss. Dann lieber auf Standardisierung der Wartung unserer Shopkunden mit ihren vielen liebevoll und sorgsam ausgewählten Plugins fokussieren (zwinker). Unsere Webseite darf gerne ein leichtgewichtiges und doch flexibles Techie-Tool sein. Naja das ist es witzigerweise am Ende auch nicht, weil auch die Datenpfleger ohne Probleme damit zurechtkommen.

Wie wir es stattdessen gebaut haben

Unsere Webseite wurde mit Hugo erstellt. Hugo ist ein statischer Site-Generator, den wir minimalistisch und trotzdem flexibel einsetzen. Das Ergebnis ist schnell, schlank und herrlich unkompliziert – ganz ohne den Ballast eines großen Systems. Davor läuft ein bisschen SCSS und Vanilla JS. Mehr brauchen wir nicht.

Die Website enthält für unsere RedakteurInnen eine grafische Deployment-Oberfläche, über die neue Inhalte direkt mit GitHub synchronisiert und dort ein Deployment Workflow intialisiert wird. So haben alle immer einen gemeinsamen Stand und gleichzeitig ist das “Liveschießen” der Inhalte einfach und leichtgewichtig.

Und ja: Wir sind im KI-Zeitalter angekommen, und das nutzen wir auch ganz bewusst. Große Teile der Umsetzung sind KI-gestützt entstanden – nicht, um uns zurückzulehnen, sondern um schneller von der Idee zum fertigen Ergebnis zu kommen. Die KI übernimmt die Fleißarbeit, die Richtung, den Geschmack und die Entscheidungen geben wir vor. So entsteht in Tagen, wofür man früher Wochen gebraucht hätte. Genau so arbeiten wir auch im Alltag mit unseren Kunden und Shopware 6.

Alina und ich metzeln alles um

Hand in Hand: Technik trifft Inhalt

Eine gute Website ist nie nur Technik. Deshalb haben Alina und ich von Anfang an zusammengearbeitet. Übrigens kann man mit Claude sehr schnell und unkompliziert tolle Anleitungen für das Content Management schreiben lassen. Na da hat sich mein Bachelor (Technikkommunikation) ja gelohnt. Während ich das technische Fundament und das Design aufgebaut habe, hat Alina parallel dafür gesorgt, dass die Inhalte sitzen – Texte, Bilder, Struktur, der rote Faden. Genau dieses Zusammenspiel aus Technik und Inhalt macht am Ende den Unterschied zwischen „läuft" und „überzeugt".

Eine Seite, die zu uns passt

Und genau das ist der Punkt. Wir wollen keine Musteragentur sein, die man gegen die nächste austauschen kann. Wir sind speziell, individuell und haben eine eigene Identität – eine, die uns kein fertiges Theme vorgibt. Unsere Website soll genau das zeigen: nicht von der Stange, sondern unverkennbar wir.

Das Ergebnis ist eine Seite, die schnell ist, sich leicht weiterentwickeln lässt und vor allem eines ist: unsere. Wenn du auch findest, dass deine Marke mehr verdient als einen hochzählenden Kaffeecounter auf Wordpress, lass uns sprechen.